Ein Herz für Blogs

Ein Herz für Blogs

Nach einer etwas längeren Sommerpause, die ich vor allem fürs Bücher lesen und einen Urlaub in Tunesien genutzt habe, melde ich mich pünktlich zur Aktion »Ein Herz für Blogs« des StyleSpions zurück.

Beim letzten Mal habe ich die Aktion irgendwie verpasst, aber diesmal möchte die Gelegenheit nutzen und euch fünf mehr oder weniger bekannte Blogs vorstellen, die zu meiner regelmäßigen Lektüre gehören.

  • Webzeugkoffer
    Björn Seibert bloggt über Webdesign, aber bleibt nicht nur bei der technischen Seite stehen, sondern betrachtet das Webdesign als ganzheitlichen Prozess, der z.B. auch Themen wie Usability, Informationsarchitektur, User Experience usw. einbezieht.
  • uxzentrisch
    Ein weiteres »Webdesign-Blog«, das den Fokus etwas weiter fasst und den Schwerpunkt besonders die User Experience legt.
  • Notizbuchblog.de
    Dazu muss ich nicht viel sagen: Ich liebe Notizbücher!
  • tautoko weblog
    Johannes Kleske hat eine erfrischende und inspirierende Sicht auf die Themen, die er in seinem Blog behandelt und die mit Social Media, Netzwelt, Stadtentwicklung, Magazinen, Selbstmanagement, persönlichen Erlebnissen uvm. eine weite Spanne abdecken.
  • Blogboys
    Ein lokales Blog aus Bielefeld.

Netzwerk-Tag

Netzwerk-Tag

Die Idee stammt ursprünglich von Kai Müller, aber ich bin einfach mal so frech und kopiere sie.

Die Idee hinter einem solchen Netzwerk-Tag ist die, sich über die diversen Social Networks noch stärker zu vernetzen. Wer dieses Blog liest und zu mir persönlich noch stärker Kontakt knüpfen möchte, trifft mich auf den folgenden Plattformen an und kann mich dort gerne hinzufügen:

Meine Profile

Ich bin gespannt und freue mich vielleicht den ein oder anderen bisher unbekannten Leser kennen zu lernen.

Typografisches Möbeldesign

Camus Floor Lamp

Typografie begegnet uns in fast allen Lebensbereichen. Palette Industries bringt Schrift nun ins Möbeldesign und kreiert eine Lampe und einen Stuhl bestehend aus Großbuchstaben. Es ist wirklich erstaunlich was man alles so aus Buchstaben machen kann.

Dharma Lounge

[ via Studio555 ]

BEEF! Für Männer mit Geschmack

Beef! Magazin

Im Oktober erscheint die erste Ausgabe eines Kochmagazins, das sich exklusiv an Männer richtet und den meiner Meinung nach sehr passenden Namen BEEF! trägt. Inhaltlich besteht das Magazin aus ⅓ Food-Rezepte, ⅓ Food-Reportagen und ⅓ Lifestyle. Die Beispiele auf der Website sehen gut aus und machen Lust auf mehr. Ich werde auf jeden Fall im Oktober einen Blick reinwerfen ;)

[ via PAGE online ]

Website für die Gemeinde erstellen: Content is King!

Einen kurzen Gedanken zur Erstellung einer Website für die Gemeinde möchte ich doch noch nachschieben: Neben der Technik, die ein einfaches Bearbeiten der Inhalte ermöglicht, und einem ansprechenden Design, ist der Inhalt der Seite mindestens genauso wichtig - wenn nicht sogar noch mehr.

Im Zusammenhang mit diversen Projekten musste ich leider oft feststellen, dass die Website zwar optisch gut aussieht, aber inhaltlich (Texte und Fotos) nicht ganz mithalten kann. Den meisten ist einfach nicht bewusst, dass der Inhalt das zentrale Element einer Website darstellt. Man kann sich zwar dazu durchringen einen Webdesigner anzuheuern, aber bei der Aufbereitung der Inhalte wird wieder gespart und dabei kommen dann lieblose und langweilige Texte und unprofessionelle Fotos heraus.

Aus diesem Grund mein abschließendes Plädoyer, dem Inhalt die gleiche Bedeutung und Beachtung zukommen zu lassen wie den anderen Bereichen.

Weitere Artikel der Serie

Optimaler Medienkonsum: Wieviel wovon gut ist

Wired: Balance Your Media Diet

Wired zeigt mit »Balance Your Media Diet« eine schöne Infografik zum optimalen Medienkonsum. Normalerweise wird ja Inhalt und Umfang pauschalisierend kritisiert, Wired versucht nun einen anderen Ansatz: In Form der bekannten Ernährungspyramide wird dargestellt, wieviel Zeit man mit welchem Medium verbringen sollte und wie auch die Ernährungspyramide ist dieser Ansatz kritisch, aber interessant ist es auf jeden Fall.

[ via tautoko ]

Retrodesign — Rückblick in die Zukunft

Buch: Retrodesign »70er-Jahre-Tapete, Schlaghose, VW Beetle? Retrodesign ist mehr. Es ist Adaption, Abstraktion, Assoziation, Interpretation und Kreation.«

Ich habe mich wahnsinnig gefreut als mich der Verlag Hermann Schmidt Mainz anschrieb und mir ein Exemplar seines neuen Buches »Retrodesign stylelab« von Achim Böhmer und Sara Hausmann anbot. Wer mich ein wenig näher kennt, weiß, dass Bücher im allgemeinen eine große Leidenschaft von mir sind, so dass ich natürlich sofort zugeschlagen habe. Desweiteren hatte ich schon in anderen Blogs (Fontblog, Design Tagebuch und Slanted) von dem Buch gelesen und war auf das Thema sehr gespannt. Was ist Retrodesign? Ist »Retro« einfach nur ein weiteres Modewort? Basiert Retrodesign nur auf bekannten Klischees oder stereotypen Kopien früherer Entwürfe? Ist vielleicht jedes Design gleichzeitig auch Retrodesign? Diese und viele weitere Fragen kann man sich im Zusammenhang mit diesem Thema stellen.

Das Buch macht äußerlich nicht nur auf dem Foto einen opulenten Eindruck, sondern ist in den Händen gehalten noch beeindruckender: 318 Seiten mit über 800 farbigen Abbildungen, Hardcover aus rotem Kunstleder mit Prägung und schwarzem Blattschnitt und ein Format von 25,5 x 29 cm hinterlassen einen bleibenden Eindruck.

Retrodesign: stylelab-modul 1 - Retro Design

Inhaltlich besteht das Buch aus drei »Modulen«. Das erste Kapitel »Retro Design – Gegenüberstellung« stellt aktuelle Kreationen und Werke aus der Vergangenheit gegenüber und zeigt dabei interessante Parallelen auf. Gleichzeitig wird der Blick nicht nur auf einen einzigen Bereich reduziert, sondern man kann das Retrodesign in seinem ganzen Umfang bewundern: Plakate, Logos, Produkte, Möbel uvm.

Retrodesign: stylelab-modul 2 - Retro Style

Im zweiten Kapitel »Retro Style – Charakterisierung« wird ein Überblick über die Charakteristika von 18 verschiedenen Stile (von Dekonstruktivismus bis Renaissance) gegeben, die einzeln nach Bausteinen, wie z.B. Farbe, Muster, Layout usw., strukturiert sind. Dadurch erhält eine sehr gute theoretische Basis und einen umfassenden Querschnitt durch das Retrodesign. Abschließend greift das dritte Kapitel »Retro Review – Zeitimpuls« die im zweiten Teil vorgestellten Stile wieder auf und stellt Impulse, bedeutende Protagonisten und ihre Ideen vor, die für die Entstehung der Stile wichtig waren.

Retrodesign: stylelab-modul 3 - Retro Review

Das Buch ist wirklich beeindruckend, umfassend, inspirierend und gleichzeitig auch ein erstklassiges Nachschlagewerk. Erschienen ist es im besagten Verlag Hermann Schmidt Mainz und kostet 89 €.

Vodafone goes Social Media

Vodafone hat gestern in einer Pressekonferenz seine neue Kampagne »Es ist deine Zeit« vorgestellt, definiert für sich eine die neue Zielgruppe »Generation Upload« und trifft dabei nicht unbedingt auf Gegenliebe bei dieser (s. z.B. Beitrag und Kommentare bei StyleSpion).

Mich haut die Kampagne auch nicht von den Socken und Vodafone macht hier mit Sicherheit auch vieles falsch, aber ich glaube auch, dass Vodafone mit seinen Bemühungen im Bereich Social Media (Blog, Twitter und jetzt jüngst die Pressekonferenz, die kombiniert aus Livestream und Facebook-Kommentaren für alle zu sehen war) den richtigen Weg eingeschlagen hat.

Vodafone Pressekonferenz

Natürlich setzt man sich bei einem Engagement im Bereich Social Media auch einem hohen Risiko aus etwas falsch zu machen – besonders wenn es seitens anderer Unternehmen noch nicht so viele Erfahrungswerte gibt – und das blieb im Fall Vodafone auch nicht aus, so passten die Inhalte, das Auftreten der Beteiligten und das Format der klassischen Pressekonferenz einfach nicht. Aber es handelt sich dabei um einen ersten Schritt und es bleibt zu hoffen, dass Vodafone daraus lernt.

Selbstverständlich kann man immer viel kritisieren, ich persönlich bin auf jeden Fall gespannt, wie sich Vodafones Social-Media-Engagement weiterhin entwickelt. Werden sie zukünftig das »neue« Medium verstehen lernen oder versuchen es als Marketing-Instrument zu missbrauchen?

Update: Weitere Reaktionen auf Vodafone

Amsterdam — World Press Photo 09, Droog und mehr

Mitte des letzten Monats hat mich meine Frau Angi zum Geburtstag überrascht und wir haben uns noch am gleichen Tag auf den Weg nach Amsterdam gemacht, um dort das Wochenende zu verbringen. Da alles sehr spontan war, hatten wir nicht allzu viel Zeit für die Vorbereitung unseres Besuchs, trotzdem haben wir noch schnell einen Blick in den Online-Stadtführer unlike werfen können. Die Empfehlungen dort haben uns sehr weitergeholfen und uns zu interessanten Cafés, Läden, Märkten usw. geführt. Wer also mal einen Kurztrip in eine Stadt plant, sollte auf jeden Fall mal bei unlike vorbeischauen.

World Press Photo 09

World Press Photo 09

Wir hatten sehr viel Glück, dass in dieser Zeit auch gerade die World Press Photo 09 in Amsterdam ausgestellt wurde, so dass wir uns natürlich die Zeit nahmen um einen Blick auf die besten Pressefotos zu werfen.

Droog

Droog Store in Amsterdam

Amsterdam bietet mit seinen zahlreichen Läden, Kaufhäusern und Märkten eine fast unbegrenzte Fülle zum Shoppen. Besonders fasziniert hat uns aber der Store der weltbekannten Designmarke Droog. Der Laden ist eine kleine Ausstellung für sich und bietet Produkte aus den verschiedensten Designbereichen, z.B. Lampen, Stühle, Kleidung, Accessoires, Bücher, an. Wir konnten natürlich nicht widerstehen und haben als kleines Souvenir eine Sticky Lamp mitgenommen.

Es gäbe noch viel mehr zu erzählen und wer neugierig geworden ist, sollte auf jeden Fall Amsterdam mal einen Besuch abstatten. Bei uns hat die Stadt definitiv einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Weitere Fotos

Amsterdam #1 Amsterdam #2 Amsterdam #3 Amsterdam #4 Amsterdam #5

Master- und Diplomarbeiten der FH Bielefeld — Sommer 2009

Werkschau der FH Bielefeld im Sommer 2009 Dieses Wochenende ist es wieder soweit und die Jungdesigner/-innen der FH Bielefeld stellen ihre Master- und Diplomarbeiten der Öffentlichkeit vor. Die Ausstellung umfasst Arbeiten aus den Bereichen Mode, Fotografie/Medien und Grafik/Kommunikationsdesign. Einen ersten Einblick kann man anhand des PDF-Dokuments auf www.fh-bielefeld.de/fb1 bekommen.

Nach über einem Jahr werde ich auch mal wieder an einem der beiden Tage vorbeischauen und bin schon auf die Sachen dort gespannt.

Weitere Infos:

10.-12. Juli 2009

Ausstellungseröffnung:
Freitag, 10. Juli, 18.00 Uhr

Öffnungszeiten:
Sa 11.00 Uhr - 18.00 Uhr
So 11.00 Uhr - 17.00 Uhr

Website: www.fh-bielefeld.de/fb1