Über die Sinnhaftigkeit von Twitter

Das Thema wurde in den letzten Tagen in fast allen Blogs total durchgekaut. Ich muss ja ehrlich zugeben, dass ich die ganze Diskussion um den Sinn und die Nützlichkeit von Twitter nicht verstehe. Es gibt sehr viele Möglichkeiten Twitter zu nutzen (wie die nachfolgende Grafik zeigt) und jeder sollte selbst herausfinden, ob Twitter was für ihn ist – man ist eben nicht darauf beschränkt nur zu schreiben, was man momentan so tut.

twitter_love.gif

Eigentlich wurde Twitter konzipiert, um die Frage »Was machst du gerade?« zu beantworten, aber mittlerweile hat es sich schon längst zu einer freien Kommunikation ohne feste Formen entwickelt: neben Sachen, die ich gerade mache, kann ich natürlich auch Links, Gedanken, Antworten, Tipps usw. veröffentlichen. Die Möglichkeiten sind zahlreich. Man könnte es so eine Art Micro-Blog nennen.

Ich denke nicht, dass Twitter ein solch elementarer Bestandteil der Kommunikation im Web werden wird, wie z.B. eMail, Instant Messaging oder auch Blogs. Deswegen ist es auch nicht unbedingt für jedermann geeignet, aber wer sich für Marketing und Kommunikation interessiert, sollte auf jeden Fall mal einen Blick drauf werfen. Andererseits kann es doch auch einfach nur Spaß machen, ohne jetzt einen tieferen Sinn darin sehen zu müssen.

[ via Logic+Emotion ]

18. März 2007 von Peter Unruh
Kategorien: Netzwelt | Schlagwörter: , , , , | 2 Kommentare

Kommentare (2)

  1. der gedanke es als ein micro blog zu benutzen ist nicht schlecht!

    hab gestern etwas länger reingeschaut und mal geguckt was so bei twitter los ist! und ehrlich gesagt hab ich nur gegrinst…
    schon witzig was leute da so alles schreiben! besonders da ich von vielen weiss das sie berufstätig sind, 2 blogs haben und dann noch jede 1 std was bei twitter schreiben!

    das nenn ich »seine zeit vollkommen ausreizen« ;)

  2. Die Gefahr sich dauernd davon ablenken zu lassen und seine Zeit sinnlos zu vertrödeln ist bei Twitter natürlich ziemlich groß. Und man ist mal wieder herausgefordert sich selbst zu disziplinieren – aber nicht anders ist bei IM, Bloggen usw. auch.

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