Der letzte Artikel zu dieser Serie liegt schon eine Weile zurück und beschäftigte sich mit der Erstellung von Wireframes, die für die erste Konzeption einer Webseite sehr hilfreich sein können. Die lange Pause lässt sich damit erklären, dass ich recht lange auf die Inhalte (Fotos und Texte) warten musste, um mit dem Design und der Umsetzung anfangen zu können.
Obwohl die Inhalte noch nicht vollständig waren, habe ich trotzdem mal mit dem Design und der Integration in ein Content-Management-System (CMS) begonnen. Die Auswahl eines geeigneten CMS hat sich in diesem Fall als nicht ganz einfach erwiesen. Ich bin kein Fan oder »Anhänger« eines bestimmten Systems und halte deswegen auch keines – selbst TYPO3 nicht – für das Allheilmittel bei der Erstellung einer Webseite. Vielmehr bin ich der Meinung, dass jedes CMS sein Einsatzgebiet hat und es auch für den Webdesigner von Vorteil ist, wenn er in diesem Bezug vielseitig ist und mehrere Systeme beherrscht.
Nachdem ich mich in der Vergangenheit sehr ausgiebig mit Joomla! – was ich hoffentlich nie mehr aus der Nähe sehen muss – und WordPress beschäftigt habe, war es mal wieder Zeit sich an einem neuen CMS zu versuchen, auch weil WordPress meiner Meinung nach nicht geeignet war. Zur Auswahl standen jetzt Drupal und TYPOlight. Das Rennen hat dann TYPOlight gemacht, weil es mir gleich auf den ersten Blick sehr gefiel und viele Funktionen, die ich benötigte, schon direkt integriert hat. Es würde den Rahmen des Artikels sprengen, wenn ich jetzt allzu sehr ins Detail über das CMS gehen würde, deswegen hoffe ich, dass ich in den nächsten Wochen einen gesonderten Artikel speziell über TYPOlight nachschieben kann.
Das Design ist mittlerweile auch schon fertig und umgesetzt. Es handelt sich dabei um eine erste Version, die relativ kurzfristig entstanden ist, um die alte Seite schnell ersetzen zu können. Leider habe ich momentan nicht die Zeit, um die Seite entsprechend meinen Vorstellungen auszuarbeiten, aber ich hoffe, dass ich später dazu komme die Seite nach und nach auszubauen. Das Design werde ich euch im nächsten Artikel vorstellen und bin schon auf euer Feedback gespannt.
Weitere Artikel der Serie
Heute wollte ich mal einen kleinen Einblick in unseren Alltag ermöglichen und ein Kundenprojekt vorstellen, an dem wir die letzten Wochen gearbeitet haben. Für die das Ingenieurbüro IWN haben wir eine neue Website gestaltet, weil die alte dringend renovierungsbedürftig war.
Grundvoraussetzung bei dem Projekt war der Einsatz von Joomla, was mir persönlich zwar nicht besonders zugesagt habt (s. Das perfekte CMS…), aber durch unsere intensive vergangene Arbeit mit diesem CMS hatten wir eine recht große Erfahrung damit, die dabei sehr hilfreich war.
Die Arbeiten an dem Projekt sind noch nicht 100%ig abgeschlossen, so soll eine englische Version noch kommen und der interne Bereich ausgebaut werden. Auch das Design wird vielleicht noch ein paar kleine Anpassungen erhalten. Falls jemand konstruktive Vorschläge zum Design hat, dafür sind wir natürlich immer offen.
… gibt es nicht und wird es wahrscheinlich auch nie geben, denn jedes Content Management System hat so seine Macken und Fehler. Aber es gibt zum Glück eine große Auswahl und entsprechend dem Projekt und den Bedürfnissen kann man sich das dazu passende CMS aussuchen.
Bis vor kurzem haben wir noch Joomla! für fast jedes Projekt eingesetzt. Aber mittlerweile muss ich zugeben, dass ich von diesem CMS immer mehr Abstand nehme, weil es für meinen Geschmack doch zu viele Macken und Unzulänglichkeiten hat (allgemein scheint die Unzufriedenheit mit Joomla! zu steigen, wie z.B. hier und hier). Natürlich hat es seine Berechtigung und Zielgruppe und wir werden es auch teilweise weiter einsetzen, aber genauso wollen wir über den Tellerrand schauen.
Aktuell haben wir Joomla!, WordPress und Textpattern im produktiven Einsatz und jedes hat seinen Sinn und Zweck.
In Zukunft wollen wir gerade in diesem Bereich unsere Kenntnisse erweitern, so dass wir individuell für jedes Projekt das passende CMS einsetzen können. Es stehen folgende Systeme auf unserer Liste, die wir demnächst noch testen wollen:
Hat jemand vielleicht noch weitere Empfehlungen für ein gutes CMS, das man unbedingt ausprobieren sollte?
Da ich auf allen meinen Websites Mambo einsetze, muss ich ja mal auch ein paar Worte dazu verlieren. Bin absolut überzeugt und begeistert von den Möglichkeiten von Mambo.
Wenn man sich mit Content Management Systemen (CMS) beschäftigt, weiss man normalerweise drei Dinge: Ein CMS ist der beste Weg, ein CMS kann wirklich sehr kompliziert sein und letztendlich sind solche Systeme unerschwinglich teuer.
Mambo ändert alles… Mambo unterscheidet sich absolut von normalen CMS. Erstens ist es nicht kompliziert, denn Mambo wurde für die breite Masse entwickelt. Es ist unter der GNU/GPL lizensiert und damit völlig kostenlos. Mambo ist leicht zu installieren, seinen Bedürfnissen entsprechend zu modifizieren und zu administrieren. Es verlangt vom Benutzer oder Administrator nicht einmal die Kenntnis von HTML, PHP oder einer anderen Programmiersprache, um das System zu benutzen.
Weitere Infos & Downloads hier.
Endlich hatte ich ein wenig Zeit und hab meine Domain, die schon seit längerem brach lag, mit Inhalt gefüllt. Dabei benutzte ich das Mambo CMS und bin jetzt absolut begeistert von diesem CMS und seinen Möglichkeiten. Nach längeren Spielereien mit diversen Designs und sonstigen Funktionen von Mambo, hab ich mich nun weitesgehend (denke ich mal) festgelegt. Ich hoffe die Seite füllt sich schnell mit interessantem Inhalt, so dass ein Besuch hier auch lohnenswert ist.
In diesem Sinne viel Spaß hier…
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