Getting Things Done (4)

Alles was ich bisher zu Getting Things Done geschrieben hab, war nur eine theoretische Aufwärmphase, die noch nicht wirklich eine praktische Relevanz hatte und nur das Prinzip erläutert hat.

Heute wird es spannend, denn es geht um die praktische Umsetzung des Systems. In meiner langjährigen Mitarbeit in der Gemeinde und der Jugendarbeit, hab ich viel über Zeitmanagement usw. gehört und gelesen, aber es ist eigentlich kaum etwas hängengeblieben und hatte noch weniger Auswirkungen auf meine praktische Arbeit.
Das GTD-Prinzip hat mich aber wirklich begeistert und nun versuche ich das Prinzip für mich umzusetzen und anzupassen. Mein erster Eindruck ist, dass es auf jeden Fall meine Produktivität gesteigert hat und die Organisation meiner Projekten ungemein verbessert hat – und das, obwohl ich damit erst vor vielleicht zwei Wochen begonnen hab ;)

Das Prinzip ist relativ simpel und beruht im Grunde auf den vier Listen »Nächste Schritte«, »Projekte«, »Warten auf« und »Vielleicht / irgendwann«, einem Kalender und ein Referenzsystem zum Speichern und Ablegen von Informationen und Material. Das Zentrum dabei bildet die Liste »Nächste Schritte«, denn hier werden die nächsten Einzelschritte der Projekte festgehalten und warten auf Bearbeitung. Der Vorteil dabei ist, dass man erstmal größere Projekte in Einzelschritte zerlegt und sich über den nächsten praktischen Schritt Gedanken macht – damit wird auch gleich eine positivere Grundeinstellung geschaffen (es klappt wirklich) :D

In einem der nächsten Artikel werd ich das System von Getting Things Done etwas ausführlicher erklären. Im Folgenden aber schon mal ein Diagramm (leider nur in Englisch), das den Ablauf des Prinzips sehr schön darstellt und beschreibt. Wer damit noch nicht so viel anfangen kann, muss wohl auf den erklärenden Artikel dazu warten ;)

GTD Workflow

26. Juni 2006 von Peter Unruh
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