Die 25.000-Dollar-Methode
Die 25.000-Dollar-Methode ist ein einfacher und effizienter Weg seine Aufgaben zu organisieren und wurde nach dem Honorar benannt, das der Erfinder Irving Lee dafür erhielt.

Selbstorganisation erfordert neben einer effektiven Methode auch sehr viel Disziplin und Zeit. Das ist auch oftmals der Grund, warum nach der anfänglichen Euphorie und Begeisterung über eine Methode schon bald das ganze zum Stillstand kommt. So ähnlich war es bei mir mit GTD (Getting Things Done) und selbst nach mehreren Anläufen konnte ich das Konzept nicht vollständig verinnerlichen, weil es nicht zu meiner Art zu arbeiten passte. Was mir aber trotzdem sehr geholfen hat, war die Erstellung von To-do-Listen. So konnte ich endlich alle meine Aufgaben verschriftlichen und aus dem Kopf kriegen.
Die 25.000-Dollar-Methode verfeinert das Konzept der To-do-Liste und funktioniert folgendermaßen:
- Schreib täglich (am besten abends) die wichtigsten Aufgaben auf, die Du am nächsten Tag erledigen willst.
- Ordne Deine Aufgaben nach Wichtigkeit und nummeriere sie durch. Stell Dir dabei die folgende Frage: Wenn ich nur eine Aufgabe erledigen könnte, welche wäre das? Das ist die Aufgabe mit der höchsten Priorität, die Nr. 1.
- Achte darauf, dass jede Aufgabe höchstens 20 Minuten Zeit in Anspruch nimmt. Ergo: Teile größere Aufgaben in kleinere Schritte auf.
- Beginn die Arbeit am nächsten Morgen mit der wichtigsten Aufgabe.
- Sobald Du diese erledigt hast, überprüfe die Sortierung nochmals. Es kann sein, dass zwischenzeitlich neue Aufgaben dazugekommen sind. Ordne diese in Deine Liste ein. Frag Dich erneut: Wenn ich nur eine Aufgabe erledigen könnte, welche wäre das?
- Bearbeite diese (neue) Nummer 1 – und fang danach wieder von vorne an.
- Am Ende des Tages hast Du vielleicht nicht alle, aber zumindest die wesentlichen Aufgaben geschafft.
Natürlich muss man auch hier nicht die Methode bis ins letzte Detail übernehmen, aber mir persönlich gefällt die Idee, sich ein wenig Zeit zu nehmen, um den kommenden Tag zu planen.
[ via imgriff.com ]

Mein Name ist Peter. Ich lebe in Bielefeld, wo ich momentan Geschichte und Germanistik auf Lehramt studiere. Neben meinem Studium bin ich als freier 
Ich mache eine Mischung aus Kalendereinträgen und Listen auf Zettel aufschreiben.
Meistens Versuche ich am Montag erstmal die Wochen Ziele festzulegen, genauso am Anfang eines Monats.
Das schönste Gefühl ist es einen Punkt von der Liste durstreichen zu können, leider müssen dafür auch viele Bäume herhalten… Zettelwirtschaft halt :)
Eben diese Zettelwirtschaft wie von Thorsten beschrieben will ich verhindern .. und bin gerade auf der Suche nach einem iPod Touch To-Do-List App ;) Mal schauen ob ich etwas finde!
Eine Mischung aus ToDo, Nummerierung und Kategorierung mache ich persönlich um in meiner »Welt« klar zu kommen. ;)
Ganz oben stehen dabei die vielen kleinen »Gedanken« und diese bekommen dann in eine passende Kategorie. Diese bekommen dann Nummern zugewiesen und so ergibt sich abschliessen eine Reihnfolge oder auch Wichtigkeitsliste. :D
Hallo,
danke für den Trackback. Die 25.000$-Methode hilft bei den beschriebenen Problemen. Wie bei allen Listen ist aber die Disziplin ausschlaggebend. Schön ist einfach, dass die Priorisierung so leicht fällt bei der 25.000$-Methode.
@Michael: es gibt Rememberthemilk.com, da gibt es auch eine iPhone-App. Und speziell für den Mac gibt es Things.
Cheers,
Gregor
Ich halte es ähnlich wie @Thorsten, außer dass ich ein kleines Programm nutze, dass ToDo List heißt: http://www.chip.de/downloads/T.….08718.html
Mir hat es echt sehr geholfen, im Prinzip kann man da alles einstellen wie man will und der »Durchstreichen«-Effekt ist auch eingebaut :)
@Sylvia ich habe die ToDo List auch eine zeitlang benutzt, dann aber wieder verworfen, weil ich länger für das Einstellen gebraucht habe, bzw. nicht genau genug die Einträge verwaltet habe.
Wahrscheinlich sollte ich das wieder anfangen und disziplinierter damit umgehen, denn, wenn ich es richtig verstehe, darum geht es letzendlich bei dieser Methode…
Vielen Dank für eure bisherigen Kommentare. Ich persönlich verwende seit kurzem Ta-da List für die Verwaltung meiner Aufgaben. Es ist funktional nicht sonderlich umfangreich, aber dafür simple und bietet mir einen guten Überblick.
Eine separate Liste für die Aufgaben des Tages — wie es in der 25.000-Dollar-Methode vorgeschlagen wird — hilft mir die wichtigsten Aufgaben zu identifizieren und mich darauf auch zu konzentrieren.