Seit längerer Zeit habe ich schon nach der neuen Ausgabe des GUDBERG Kalenderbuchs ausschau gehalten und langsam Angst bekommen, dass es für das nächste Jahr kein Kalenderbuch von GUDBERG geben wird. Ich bin ein großer Fan der Teile – sie sind stylisch, qualitativ hochwertig und einmalig – und habe mir das erste 2006 gekauft und im letzten Jahr eines meiner Frau geschenkt.
Heute hatte ich dann die erfreuliche Nachricht in meinem E-Mail-Postkasten:
Ein neues Jahr beginnt und auch dieses Mal wollen wir Euch einen treuen Begleiter zur Hand legen, der Euch hilft, in der Hektik des Alltags nicht den Überblick zu verlieren. Unser diesjähriges Kalenderbuch unterliegt dem Thema »Remix«. Die Wochen trennen viele bunte Bilder, die Elemente vom Vorgängermotiv aufnehmen. Die Ausschnitte werden neu interpretiert, umgewandelt und in einen neuen Kontext gesetzt. So entstehen Kompositionen, die Euch hoffentlich überraschen und vielleicht das eine oder andere Mal ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Mal handelt es sich dabei um Collagen, um Illustrationen, mal um Vektorgrafik, mal um Fotografie – oder alles zusammen. Soviel steht fest: Beim Remixen sind wir ziemlich schonungslos mit den Bildern umgegangen. Euch erwarten Doppelseiten, die einen künstlerischen Anspruch haben, die zur Interaktion einladen, die an die gute und behütete Kindheit erinnern – die aber auch wirklich geisteskrank trashig sein können und sollen: Ein Kessel Buntes also! Doch natürlich lassen wir Euch mit einer Doppelseite pro Woche auch wieder genügend Platz für eigene Notizen.
Wer noch ein passendes Geschenk für Weihnachten sucht oder z. B. selbst auf Kalender steht, sollte unbedingt mal einen Blick drauf werfen: GUDBERGSHOP
Das Online-Magazin pisto ist nun schon fast drei Monate online und mir gefällt wirklich was ich bisher gesehen und gelesen habe. Das Projekt stammt aus der Feder von Guido Boyke, Andreas Dölling und Nicolai Schwarz und beschäftigt sich inhaltlich mit allen möglichen Themen rund um das Web, aber bleibt nicht an diesem Punkt stehen. Die bisherigen Artikel sind sehr interessant, gut geschrieben und sehr kurzweilig. Es ist wirklich ein vielversprechendes Magazin, das die drei da an den Start gebracht haben, und das man auf jeden Fall im Blick (und im Feed-Reader) haben sollte. Auf jeden Fall bin ich schon auf die nächsten Artikel gespannt.
Wer mich persönlich kennt, weiß, dass ich ein Frühaufsteher bin, wenig Schlaf brauche und generell Schlafen langweilig finde – Angi ist in dieser Hinsicht ja ganz anders ;) Aus diesen Gründen bin ich auch kein großer Fan des bei vielen beliebten Mittagsschlafs (außer vielleicht Sonntags) und versuche mein Nachmittagstief z. B. durch Kaffee zu überbrücken. Der Boston Globe hat jetzt eine schön illustrierte Anleitung und damit auch eine Art wissenschaftliche Begründung zum lange Zeit verpönten Nickerchen herausgeben: How to nap
Da wird das visuelle Erscheinungsbild der eigenen Uni neu gestaltet und man selbst muss es erst im Design Tagebuch lesen, um darauf richtig aufmerksam zu werden. Das Redesign der Uni-Webseite ist mir zwar schon Mitte Oktober aufgefallen, aber mir war nicht bewusst, dass damit auch gleich komplett neues Corporate Design einhergeht. Das neue Erscheinungsbild ist eine konsequente Weiterentwicklung und Erweiterung des alten, bringt aber eine größere Farbenvielfalt, mehr Struktur und durch die Fotos einen stärkeren Fokus auf die Menschen mit.
Das Logo an sich ist jetzt nicht besonders originell oder »stylisch«, aber es entwickelt durch die Kombination mit den anderen Gestaltungselementen erst seine ganze Wirkung. Ich freu mich, dass das neue Design meiner Uni, das von der Bielefelder Agentur deteringdesign entwickelt wurde, ein Schritt in die richtige Richtung ist.
Wir haben wieder unser altes Charity-Projekt aus der Schublade geholt und ein wenig überarbeitet: mushō de ist japanisch und bedeutet übersetzt unentgeldlich, ehrenamtlich oder um Gottes Lohn. Wir wollen pro Jahr eine gemeinnützige Organisation im Bereich Web- und Grafikdesign unterstützen und ihnen dadurch eine kleine Hilfestellung bei ihrer Arbeit geben.
Weitere Infos gibt es direkt auf der neuen Projekt-Webseite: mushō de
Ich bin kein besonders großer Experte was aktuelle Mode-Trends usw. angeht, aber die Skizzen von Richard Haines haben es mir echt angetan und irgendwie auch bei mir ein gewisses modisches Interesse geweckt. Der Modedesigner ist mit Stift und Papier bewaffnet auf den Straßen New Yorks unterwegs und skizziert Männermode, die ihn inspiriert. Diese modischen Impressionen veröffentlicht er dann auf seinem Blog »What I Saw Today«. Bei Josh Spear gibt es übrigens ein interessantes Interview mit ihm.
Mit einem Trailer bewirbt der Rowohlt Verlag das neue Buch von Kathrin Passig und Sascha Lobo »Dinge geregelt kriegen – ohne einen Funken Selbstdisziplin«. Zum Inhalt kann ich leider noch nichts sagen, weil ich es mir bisher noch nicht gekauft habe, aber den Trailer finde ich vor allem als Typografie-Begeisterter richtig klasse und die Botschaft kommt sehr gut rüber.
Allgemein scheinen solche Buchtrailer immer mehr zu einer Marketingstrategie der Verlage zu werden (s. auch medienlese.com & Spiegel Online): Mit kurzen Clips werben Verlage bei YouTube um neue Leser und holen damit die Zielgruppe direkt dort ab, wo sie den ganzen Tag abhängt – im Internet.
Weihnachten rückt unaufhaltsam näher und damit wird es wieder Zeit sich ein paar Gedanken über Geschenke für die Lieben zu machen. Als bekennender Papier-Kalender-Fetischist möchte ich rechtzeitig zum Fest einen kleinen Geschenktipp loswerden: Der ökologisch hergestellte Taschenkalender PACIFICOkalender von Pacifico Grafik.
Himmel – luftig, blau, romantisch, bedrohlich, Dach der Welt… Leicht erhebt sich der Himmel über uns - droht stets uns auf den Kopf zu fallen – lacht uns aus – lädt zum Fliegen ein – alles ragt hoch hinaus und spiegelt sich im Blau. Luftiges Alltagsleben aus dem Blickwinkel des Grafikers und Typografen. Auf Doppelseiten jeweils zu anregenden, spannungsreichen Aussagen arrangiert. Im Innenteil finden sich wie immer unsere typografielastigen Duplexbilder aus der ganzen Welt und historische Denkanstöße an den Wochentagen. Anregung für anhaltendes Fernweh und Aufforderung zum Losfahren. Auch zum Schwärmen zu Hause gut geeignet: Ansichten, typografische Genußstücke.
Alle die ihre Termin noch gerne mit Stift und Papier verwalten, sollten auf jeden Fall mal ein Blick drauf werfen oder sich das Ding schon mal als Geschenk für Familie und Freunde vormerken.
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… kann man ein visuelles Feuerwerk erwarten. Cabel Sasser gibt in seinem Blog einen tollen Einblick in die visuelle Gestaltung seiner eigenen Hochzeit. Wenn ich das so sehe, bekomme ich richtig Lust noch mal zu heiraten (natürlich dich, Angelika!).
Die beste Methode, das Leben angenehm zu verbringen, ist, guten Kaffee zu trinken. Und wenn man keinen haben kann, so soll man versuchen, so heiter und gelassen zu sein, als hätte man guten Kaffee getrunken.
—Jonathan Swift
Wer regelmäßig an deutschen BarCamps teilnimmt, dem wird Sonntagmorgen mit Sicherheit ein Name sein. Die Idee hinter dem Unternehmen, das von den Münsteranern Till Achinger und Tamer El-Hawari gegründet wurde, ist, dass man ein solch vielfältiges und mystisches Getränk wie den Kaffee doch auch individuell im Internet bestellen können sollte. Nun kann man auf bei Sonntagmorgen frisch gerösteten, individuell zusammengestellten und wenn man möchte sogar aromatisierten Kaffee bestellen.
Da ich selber bisher erst auf einem BarCamp war und die Jungs da nicht ihren Kaffee ausgeschenkt haben, habe ich mir jetzt letzte Woche ein Probierpaket bestellt. Ich habe natürlich noch nicht alle Sorten durchprobiert, aber der erste Eindruck ist sehr gut: Der Kaffee schmeckt sehr lecker und ist qualitativ hochwertig – kann ich also nur weiterempfehlen.
Der einzige Wermutstropfen – aber vielleicht bin ich da auch nicht Kaffeeliebhaber genug: Der Kaffee ist verhältnismäßig leider doch relativ teuer, so dass man inkl. Versandkosten schnell bei 10,00 € für 250g ist und das ist für meinen alltäglichen Konsum etwas zu teuer. Aber der Kaffee ist auf jeden Fall ein tolles Geschenk für Kaffeeliebhaber oder auch für besondere Anlässe geeignet.
Hi, mein Name ist Peter Unruh und ich lebe in Bielefeld. Neben meinem Studium bin ich als freier Web- & Grafikdesigner für das kleine Kollektiv design eightytwo tätig. Ich gestalte und realisiere Websites basierend auf Webstandards.
Im Weblog schreibe ich über Webdesign, Design, Produktivität, Bücher, meine Projekte uvm.
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