Beim Design einer Website oder auch z.B. eines Flyers und ganz besonders beim Entwurf eines Corporate Designs, macht man sich unter anderem Gedanken darüber, welches Layout, welche Schriftarten oder anderen Designelemente die beabsichtigte Botschaft am besten transportieren. Jason Santa Maria hatte in diesem Zusammenhang einen interessanten Gedanken, den ich an dieser Stelle gerne aufgreifen möchte:
Wenn du eine Schriftart wärst, welche wärst du dann?
Damit ist nicht deine Lieblingsschrift gemeint oder eine andere Schrift, die du besonders schön findest, sondern die Schriftart, die deine Person und Persönlichkeit am besten ausdrücken würde. Vielleicht könnte man daraus sogar ein kleines Stöckchen machen, so dass jeder die Frage in einem Blogbeitrag aufgreift und neben der Schriftart noch ein paar Hintergrundinformationen dazu nennt, um das Ganze etwas informativer zu gestalten. Ich beginne mal:

Kontrapunkt wurde von Bo Linnemann, Kreativ-Direktor der gleichnamigen dänischen Agentur, entworfen und gewann 2004 den dänischen Designpreis als beste Schriftart. Sie ist auch gleichzeitig die Hausschrift der Agentur.
Ich finde diese Schriftart so passend, weil sie für mich ziemlich paradox ist: Zum einen ist sie sehr geradlinig und wirkt dadurch technisch und neutral und zum anderen ist sie durch ihre abgerundeten Ecken sehr stilvoll. Die markanten Stege und Einläufe geben der Schrift ihren besonderen und prägnanten Charakter.
Jetzt seid ihr dran! Beantwortet die Frage »Wenn du eine Schriftart wärst, welche wärst du dann?« einfach in eurem Blog, aber natürlich freue ich mich auch über entsprechende Kommentare hier. Das Stöckchen möchte ich mal direkt Cedric Weber, Rudi Töws, meinem Bruder Eddy und Andreas Isaak zuwerfen – natürlich kann es aber auch jeder andere Interessierte aufgreifen.
Was passiert wenn man sämtliche Inhalte (Texte, Bilder, Werbung usw.) von einer Website entfernt? Letztendlich ist die Seite dann vollkommen nackt und es bleibt nur das Grundgerüst stehen. Das Ergebnis sieht am Beispiel von CNN.com dann ungefähr so aus:

Paul Armstrong hat sich mit seinem Projekt »web.without.words« genau das zum Ziel gemacht: er möchte Websites »entkleiden«, um so das seiner Meinung nach Wesentliche sichtbar zu machen. Jede Woche nimmt er sich eine bekannte Website vor und rekonstruiert sie indem er alle Texte und Bilder entfernt und durch Blöcke ersetzt. Was am Ende übrig bleibt, ist ein Wireframe der Seite und verdeutlicht sehr gut die Seitenstruktur.

Paul Armstrong beschreibt sein Projekt folgendermaßen:
web.without.words started simply as a way for me »practice what I preach« – to visually represent my core belief that hierarchy, grid systems and uniformity ultimately lead to a more natural user experience. By showing the overall structure of any website, by stripping naked all the distractions of text and ads and images and showing a site for what the eye unconsciously perceives. The eye strives for pattern, consistency, unformity, predictability and balance in the complex lexicon of visual language unfurled to us constantly. My desire has always been to educate my clients and constituents about why a design is effective or ineffective (not merely beautiful or ugly) and my hope is that web.without.words can be a small step toward being that for others who visit.
Ich finde das Projekt recht interessant – vor allem hinsichtlich der Informationsarchitektur und damit zusammenhängend der Wireframes. Man bekommt anhand der Beispiele einen ganz anderen Blick für die Website und lernt so viel über das Layout und Raster einer Seite. Dieses kann man dann auf die eigene Gestaltung sehr gut übertragen.
Nachdem die Premiere der Poetry All Stars im April diesen Jahres ein großer Erfolg war, finden morgen Abend die Poetry All Stars zum zweiten Mal im Bielefelder Cinemaxx statt:
Beim Poesiespektakel »Poetry All Stars #2« geben sich am 21. Oktober im Cinemaxx Bielefeld acht der unterhaltsamsten Slam- und Lesebühnendichter Deutschlands die Ehre. Der Clou: Gemäß den Regeln des Poetry Slams (dt. »Dichterwettstreit«) bestimmt das Publikum den Sieger des Abends!
Wir haben uns gleich zu Beginn des Vorverkaufs die Karten gesichert und freuen uns schon riesig auf einen unterhaltsamen Abend.
Weitere Infos im Sparrenblog.

Foto: www.poetry-all-stars.de

In den letzten Wochen habe ich die verschiedenen Funktionen der zukünftigen Website mit unserem verantwortlichen Bereichsleiter durchgesprochen und abgeklärt. Die neue Website unserer Gemeinde soll in ihrer funktionsweise relativ minimalistisch gehalten werden und neben den hauptsächlich statischen Seiten kommen die üblichen Verdächtigen ins Spiel: Downloads, Galerie, Kalender, E-Mail-Newsletter und ein paar mehr – also nichts Außergewöhnliches.
Nachdem die Funktionen nun weitestgehend feststehen, habe ich mich an mein Moleskine gesetzt und ein grobes Wireframe für die Startseite skizziert.
Was ist ein Wireframe?
Dies ist eine schematische Darstellung einer einzelnen Seitenvorlage. Hier werden die grundlegenden Elemente der Seite festgehalten. Ein konzeptuelles Layout sollte erkennbar sein. Ein vollendetes Design ist nicht notwendig.
Quelle: Wikipedia
Mittlerweile hat mich der Sinn und Nutzen von Wireframes vollkommen überzeugt, so dass ich jetzt bei jedem Projekt erstmal mit einem groben Wireframe beginne bevor ich mich an das konkrete Design mache. Ein Wireframe hilft mir dabei, mir schon im Vorfeld gründliche Gedanken über die einzelnen Funktionen und die Anordnung dieser und des eigentlichen Inhalts zu machen. Das Grundgerüst, das dadurch entsteht, ist dann beim Gestalten der Seiten sehr hilfreich und spart eine Menge Zeit. Natürlich halte ich mich während des Gestaltungsprozesses nicht sklavisch an die Vorlage, denn manchmal fällt einem noch nachträglich etwas ein oder man merkt, dass etwas nicht so funktioniert, wie man es sich ursprünglich gedacht hatte. Aber es bietet einem trotzdem eine sehr gute Orientierung bei der Gestaltung.

Wie man vielleicht auf den Fotos sieht, skizziere ich meine Wireframes gerne mit Stift und Papier. Das macht irgendwie Spaß und entspricht ungefähr meinem zeichnerischen Niveau, außerdem bin ich nicht ständig auf mein Notebook angewiesen und kann ein Wireframe z.B. auch mal in der Straßenbahn oder während langweilen Seminaren in der Uni zeichnen.
Jetzt stehen also sowohl die Funktionen als auch das Konzept für ein Layout fest und es stellt sich die Frage nach einem geeigneten Content-Management-System (CMS). Das ist meiner Meinung nach ein sehr heikler Punkt, weil das CMS die strukturelle Basis einer Website darstellt und eine spätere Änderung recht kompliziert werden kann, deswegen muss es mit Bedacht ausgewählt werden. Aber dazu dann im nächsten Artikel mehr …
Fotos: Angelika Unruh
Weitere Artikel der Serie
Ich habe mein individuelles Design zugunsten eines normalen Standard-Themes aufgeben. Das ist natürlich nur vorläufig und hat mehrere Gründe. Einerseits habe ich das ganze Konzept meiner Seite gründlich überdacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich mich hier auf der Seite vollkommen auf das Blog konzentrieren und reduzieren möchte und nicht noch zusätzlich z.B. ein Portfolio oder Lifestream — wie ich es ursprünglich angedacht hatte — integrieren möchte. Andererseits bin ich schon längere Zeit mit meinem Design unzufrieden gewesen und mochte es nicht.
Aus diesen Gründen habe ich jetzt vorübergehend das K2-Theme installiert und minimal angepasst. In Zukunft wird es hier neben ein paar allgemeinen Infos zu meiner Person nur noch aktuelle Blogartikel geben. Auf unserer gewerblichen Seite design eightytwo wird es wieder ein etwas umfangreicheres Portfolio mit den Arbeiten von uns allen dreien geben, weil wir gemerkt haben, dass eine Aufteilung des Portfolios auf unsere einzelnen Seiten keinen Sinn macht, da wir an vielen Projekten gemeinsam gearbeitet haben.

Wie man sieht habe ich bereits begonnen das Portfolio auf design82.de, das in der Vergangenheit auf ein Minimum reduziert wurde, wieder ein bisschen aufzuarbeiten und zu einem zentraleren Teil der ganzen Seite zu machen.
Ich weiß nicht genau, wann ich die Zeit haben werde, um dieser Seite wieder ein individuelles Design zu verpassen — diese Woche hat wieder die Uni begonnen und ich habe noch einige andere Sachen in der Warteschleife, die Vorrang haben — aber auf jeden Fall habe ich mir vorgenommen, demnächst wieder mehr zu schreiben. Ich bin auch gerade dabei mir über die thematische Ausrichtung dieses Blogs ein paar Gedanken zu machen, um mich vielleicht auf bestimmte Themen noch mehr zu fokussieren und andere komplett außen vor zu lassen. Das wird sich dann in nächster Zeit herausstellen.

Jetzt komme ich auch endlich mal dazu: seit gestern ist endlich die neue Version von RelevantBlogs online. Es ist zwar nicht ganz das, was ich mir ursprünglich vorgestellt hatte, aber bevor das Projekt noch weitere Monate brach liegt, wollte ich wenigstens schon mal eine Art Übergangsversion entwickeln. Neben einem neuen Logo und Design habe ich auch das Konzept vollkommen überarbeitet und mich dabei von Seiten wie popurls oder Alltop inspirieren lassen.
In der neuen Version habe ich erstmal Abstand von dem Netzwerkgedanken genommen, weil sich das meiner Meinung nach bisher auch nicht realisieren lassen hat. Stattdessen rücken die einzelnen Blogs und ihr Inhalt in den Mittelpunkt.
So fasst RelevantBlogs jetzt den Inhalt von ausgewählten Blogs, die sich thematisch überwiegend mit christlichen Themen beschäftigen, auf einer einzigen Seite zusammen und ermöglicht es damit einen groben Überblick zu bekommen.
Bisher scheint das neue Konzept relativ gut anzukommen (peregrinatio, dikosss und thinkschrotty.de) und so freue ich mich auf die weitere Entwicklung des Projekts.
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