Monthly Archive for März, 2007

The Blogging Church

The Blogging Church Vor kurzem habe ich mir das Buch »The Blogging Church« von Brian Bailey und Terry Storch gekauft und auch sofort gelesen.

Im ersten Teil wird der Schwerpunkt vor allem auf das »Warum?« von Blogs gelegt. Neben allgemeinen sozialen Phänomenen des Bloggens, wird auch besonders auf das Bloggen im kirchlichen / gemeindlichen Kontext eingegangen. Das ist recht hilfreich, besonders wenn man bei den Verantwortlichen noch Überzeugungsarbeit leisten muss. Der zweite Teil beschäftigt sich mehr mit dem »Wie?« des Bloggens: Struktur, Konzept, Zielgruppe, Inhalt, Tools usw. Zwischendurch kommen immer wieder bekannte Größe aus der Blogosphäre (wie z.B. Robert Scoble, Merlin Mann, Guy Kawasaki) und bloggende Pastoren zu Wort und teilen ganz praktische Tipps mit dem Leser.

Insgesamt ein recht hilfreiches Handbuch, auch wenn für den erfahrenen Blogger nicht viel neues dabei ist. Vieles kennt man so schon von den privaten und Corporate Blogs. Wer sich aber vollkommen neu damit beschäftigt, wird hier viele interessante Denkanstösse finden. Aber auch »alte Hasen« werden durch den Fokus auf den gemeindlichen Kontext mit Sicherheit ein paar neue Dinge kennen lernen und Inspiration finden.

Animation: How to be creative

Sehr coole Animation zum Thema Kreativität. Inspiriert wurde das ganze durch das »How to be creative« Manifest.

Link: www.youtube.com

[ via gapingvoid ]

Über die Sinnhaftigkeit von Twitter

Das Thema wurde in den letzten Tagen in fast allen Blogs total durchgekaut. Ich muss ja ehrlich zugeben, dass ich die ganze Diskussion um den Sinn und die Nützlichkeit von Twitter nicht verstehe. Es gibt sehr viele Möglichkeiten Twitter zu nutzen (wie die nachfolgende Grafik zeigt) und jeder sollte selbst herausfinden, ob Twitter was für ihn ist - man ist eben nicht darauf beschränkt nur zu schreiben, was man momentan so tut.

twitter_love.gif

Eigentlich wurde Twitter konzipiert, um die Frage »Was machst du gerade?« zu beantworten, aber mittlerweile hat es sich schon längst zu einer freien Kommunikation ohne feste Formen entwickelt: neben Sachen, die ich gerade mache, kann ich natürlich auch Links, Gedanken, Antworten, Tipps usw. veröffentlichen. Die Möglichkeiten sind zahlreich. Man könnte es so eine Art Micro-Blog nennen.

Ich denke nicht, dass Twitter ein solch elementarer Bestandteil der Kommunikation im Web werden wird, wie z.B. eMail, Instant Messaging oder auch Blogs. Deswegen ist es auch nicht unbedingt für jedermann geeignet, aber wer sich für Marketing und Kommunikation interessiert, sollte auf jeden Fall mal einen Blick drauf werfen. Andererseits kann es doch auch einfach nur Spaß machen, ohne jetzt einen tieferen Sinn darin sehen zu müssen.

[ via Logic+Emotion ]

GTD mit Backpack

Backpack Über Backpack hab ich hier ja schon ein paar mal geschrieben. Nachdem wir im Rahmen des Projekts meet:life auf activeCollab umgestiegen sind und Backpack somit den Rücken gekehrt haben, habe ich versucht auch meine persönliche Organisation auf activeCollab umzustellen, damit ich einfach alle Sachen an einer zentralen Stelle habe und nicht dauernd switchen muss. Ich hab also Backpack erstmal komplett rausgeschmissen.

Ich musste feststellen, dass activeCollab sich in der Handhabung von GTD doch ein wenig umständlich und zäh verhält. Seit ein paar Wochen bin ich mit meiner persönlichen Organisation wieder zu Backpack zurückgekehrt und bin wieder von neuem von diesem Tool begeistert.

Vielleicht erkläre ich noch kurz für die, die es interessiert, wie ich Backpack in Kombination mit GTD nutze: Aktuell habe ich einen kostenlosen Account und man ist dementsprechend in seinen Kapazitäten etwas eingeschränkt, aber für eine grundsätzliche Umsetzung von GTD reicht das meiner Meinung nach vollkommen aus. Ich hab bei mir vier Seiten erstellt (Nächste Schritte, Projektliste, Vielleicht / Irgendwann, Warten auf), die meine ganzen To-do-Listen enthalten. Die Startseite kann man z.B. als »Posteingang« nutzen. Die Seite »Nächste Schritte« enthält mehrere Listen, die ich nach Kontexten zusammengefasst habe (z.B. Uni, Projekte usw.). Mit dieser Umsetzung bin ich in den letzten Wochen ziemlich gut gefahren und Backpack erleichtert einem das führen von solchen Listen ungemein.

Weitere hilfreiche Artikel zum Thema GTD und Backpack findet man unter:

Twitter: Der neue Hype

Twitter ist der neue Hype im Web 2.0. Ein Artikel von Johannes Kleske hat mich dann letztendlich doch noch neugierig auf dieses Spielzeug gemacht, obwohl ich dem ganzen erstmal ziemlich skeptisch gegenüberstand.

Nachdem ich jetzt seit ein paar Tagen damit rumspiele, muss ich feststellen, dass richtig Spaß macht. Ob das ein ebenso riesiger Hit wie in den USA wird, bezweifel ich zwar, aber die Möglichkeiten sind auf jeden Fall interessant.

Weitere Infos dazu findet ihr im oben erwähnten Artikel von Johannes und generell in seinem Blog, denn er hat in den letzten Tagen ein paar wirklich interessante Sachen dazu geschrieben.

Wer Bock hat, kann sich da ja auch mal anmelden und umgucken. Mich findet ihr unter twitter.com/punruh ;)

Gründer bei der Arbeit

Founders at Work Guy Kawasaki stellt in seinem Artikel »Founders at Work« eine Reihe von interessanten und sehr humorvollen Geschichten aus dem Buch »Founders At Work: Stories of Startup‹s Early Days« vor.

Wenn man das so liest, wundert man sich wirklich, wie diese Leute überhaupt was zustande bekommen haben ;) Andererseits ist es wiederum sehr beeindruckend mit welch einer Leidenschaft und einem Engagement manch ein/-e Unternehmensgründer/-in an die Sache gegangen ist.

Hier mal ein paar richtig coole Storys:

Woz (Apple). “All the best things I did at Apple came from (a) not having money, and (b) not having done it before, ever.

Bunker Ulmenwall sucht Gastronaut

Der Bunker Ulmenwall in Bielefeld sucht für dieses Jahr einen neuen Pächter für die Gastronomie:

Der Bunker Ulmenwall ist als Veranstaltungsort von hochrangigen Konzerten, Kabarett-Veranstaltungen und Lesungen sowie als Forum für kulturinteressierte Menschen jeglichen Alters gut etabliert und überregional bekannt. Musikalischer Schwerpunkt unserer Aktivitäten ist der aktuelle Jazz, NuJazz/World bis Avantgarde, aber auch Chanson- und Rockkonzerte finden statt. Werbung und öffentliche Wahrnehmung sind sehr gut, die durchschnittliche Besucherzahl pro Monat beträgt – bei etwa 4 Veranstaltungen pro Woche – ca. 1.000. Dazu kommen Gäste bei privaten Vermietungen und Fremdveranstaltungen/Kooperationen. Die Gastronomie ist zwar in jedem Fall an die Programmarbeit des Vereins gebunden, hat aber die Möglichkeit, an freien Abenden eigene Veranstaltungsreihen oder Partys zu initiieren. Eigenes Engagement in dieser Richtung – Betreuung und Ausweitung der ClubDiscos, Vermietungen, zusätzliche Kleinkunst- oder DJ-Abende etc. – ist sogar ausdrücklich erwünscht.

Das wäre doch definitiv eine geniale Möglichkeit für christliche Gemeinden oder engagierten Christen in eine offene Jugendarbeit zu expandieren. Die Möglichkeiten sind einfach klasse.

Weitere Infos unter www.bunker-ulmenwall.de.

Community Manager für inyouth.de gesucht

inyouth_header.png

Irgendwann am Ende des letzten Jahres haben wir uns entschieden den ganzen redaktionellen Teil von inyouth.de einzustampfen und uns auf die kontinuierlich wachsende Community zu konzentrieren. Aufgrund von diversen Tätigkeiten und neuen Projekten ist unser Engagement leider auf ein Minimum reduziert worden, wir haben uns auf die nötigsten Arbeiten beschränkt. Das finden wir natürlich schade, weil das Projekt uns natürlich noch sehr am Herzen liegt und deswegen suchen wir für inyouth.de einen Community Manager.

Als Community Manager sind das deine Aufgaben:

  • Kommunikation und Betreuung der Mitglieder von inyouth.de durch Gruppen, Forum, Chat usw.
  • Betreuung der Foren-Moderatoren und anderen Mitarbeiter
  • Beantwortung der Support-Anfragen
  • Weiterentwicklung der Plattform gemeinsam mit der Administration
  • … und vieles mehr!

Falls du Interesse hast, kannst du dich gerne bei uns melden (Erfahrungen im Bereich Blogs, Forum, anderen Communitys sind natürlich von Vorteil). Mitglieder von inyouth.de werden natürlich bevorzugt.

7 Erfolgsfaktoren für Communitys

Ibrahim Evsan stellt seine Theorie der 7 F‹s für eine erfolgreiche Internet-Plattform vor. Vieles davon ist irgendwie schon von vornherein offensichtlich, aber trotzdem finde ich die einzelnen Faktoren gut auf den Punkt gebracht. Besonders wichtig halte auch ich den Faktor »F..king Good Team«, denn nur dadurch können die anderen Punkte erst realisiert werden und ein langfristiger Erfolg gewährleistet werden.

7 Erfolgsfaktoren für Communitys

Fun
User brauchen Unterhaltung und Information, um ihre urtümlichen Bedürfnisse zu befriedigen. Sollte ein Plattform einfach nur langweilig, ist es zum Scheitern verurteilt. Entertainment und Infotainment – Die Plattform muss Spaß und Freude machen!

Fame
User brauchen Anerkennung. Sei es die Anerkennung durch den Arbeitgeber oder Freunde, Familie und Bekannte – jeder von uns lebt innerlich auf, wenn einem sprichwörtlich der Bauch gestreichelt wird. Im modernen Internetzeitalter kann eine Plattform einen Teil der Anerkennung leisten und muss es den User ermöglichen sich darzustellen und den Usern zu zeigen und besonderen Talenten eine Möglichkeit bieten sich besonders hervorstechend zu präsentieren.

Friends
User sind ungern alleine. Der User lebt vom Austausch mit anderen, die gleiche Hobbys und Interessen verfolgen. Mit einer lebendigen Community und dem dazugehörigen Social Networking schafft der Anbieter Netzwerkeffekte und Lebendigkeit, die den User an die Plattform binden.

Focus
Eien Plattform muss klare Ziele haben. Ohne eine klare Aussage von einer Plattform ist ein User selten von einer Sache zu überzeugen. Die Spezialisierung auf zentrale Kernkompetenzen, welche die Erwartungen der User in jedweder Hinsicht befriedigen, ist extrem wichtig.

Free
User freuen sich über kostenlose Dienste. Wozu für etwas zahlen, wenn es die gleichen Sachen bei einem anderen Anbieter umsonst gibt? Der Wechsel von einem Anbieter zum nächsten ist vielleicht nur ein Klick weit. Das Prinzip der freien Verfügbarkeit sollte für Plattformen zumindest in ihren Grundfunktionen gesichert sein, so dass nur zusätzliche Dienstleistungen als Premiumdienste gelten. API’s sind dabei immer frei anzubieten.

Finance
User brauchen Sicherheiten. Für die meisten Menschen zählt ein stabiler finanzieller Hintergrund zu den wichtigsten Faktoren, um das Bedürfnis für Sicherheit befriedigen zu können. Das Vertrauen in Plattformen wird gestärkt, wenn der Anbieter aufweisen kann, dass ein finanzieller Background existiert. Wer würde einen Dienst nutzen wollen, der am nächsten Tag vom Netz genommen wird? Die Plattform muss rentabel sein, am besten auch für den User.

F..king Good Team
Die Plattform kann nur so gut sein wie das schwächste Mitglied im Team. Ich glaube daher, dass nur das Unternehmen mit dem besten homogenen Team überlebt.

Ganz wichtig dabei ist: macht kleine Fehler, nur durch Fehler lernt man seine eigene Community besser kennen. testet - lernt - akzeptiert.

Kollektiv

kollektiv.jpg Seit ein paar Wochen spuckt mir die Idee im Kopf herum ein kleines Kollektiv ins Leben zu rufen, um in Zukunft noch mehr christliche Webprojekte zu verwirklichen. Das Web soll als Werkzeug genutzt werden, um auf verschiedene Art und Weise die christliche Botschaft zu kommunizieren, Gemeinden / Jugendgruppen dabei zu helfen ihre Arbeit zu organisieren, Christen verschiedener Richtungen miteinander zu vernetzen uvm. Im Kern soll es darum gehen, dass wir als kleines Kollektiv von Projektmanagern, Webdesignern, Programmierern, Autoren etc. diverse Ideen und Möglichkeiten gemeinsam ausdenken, diskutieren, konzipieren, letztendlich realisieren und betreuen wollen.

Ein paar Interessierte hab ich schon gefunden, wer also auch Lust und Zeit hat, kann sich gerne bei mir melden.