Monthly Archive for November, 2006

Thinkature – Teamwork im Netz

Thinkature ermöglicht schnelles und unkompliziertes Zusammenarbeiten mit verschiedenen Personen auf einem virtuellen Whiteboard: Skizzieren, Texten, Bilder hochladen und sogar Instant Messaging ist möglich. Besonders geeignet ist es für schnelles Brainstorming mit mehreren Leuten.

Thinkature

[ via superdeluxe weblog ]

Organisation ist alles

Das Thema Produktivität und Organisation hat in letzter Zeit richtig Hochkonjunktur - wahrscheinlich auch zum Teil aufgrund des Bestsellers »Getting Thinks Done«. Zahlreiche Blogs sind zu dem Thema entstanden, wie z.B. Lifehacker, 43 Folders uvm., und viele Tools und Programme entwickelt, die die Umsetzung vereinfachen sollten.

Am hilfreichsten finde ich es ja, wenn Leute direkt aus ihrem Alltag berichten und man sich so ganz praktische Anregungen holen kann. Natürlich kann man nicht alles genauso übernehmen. Im Folgenden möchte ich auch ein paar Programme und Tools vorstellen, die ich benutze, und würde mich über zahlreiche Kommentare und Diskussionen freuen, damit man voneinander lernen kann ;)

Termine und Zeitplanung

Entgegen dem Trend kann ich irgendwie nichts mit den digitalen Kalenderlösungen anfangen (wie z.B. Outlook, Google Calendar, Handy usw.), deswegen setze ich bei meiner Terminplanung immer noch auf Papier und Stift, weil ich das wesentlicher flexibler und einfacher finde. Das kann z.B. mit dem Gudberg Kalenderbuch auch noch mit sehr viel mehr Stil machen ;)

Bookmark-Verwaltung

Ohne del.icio.us läuft bei mir mittlerweile nichts mehr, denn die vielen Bookmarks könnte ich lokal gar nicht mehr bewältigen und ohne Tags würde das schon gar nicht funktionieren. Ein weiterer Bonuspunkt ist die Online-Verfügbarkeit meiner Bookmarks, so dass ich an keinen Rechner gebunden bin und von überall darauf zugreifen kann.

Projektmanagement

Hier hab ich schon einiges probiert. Ich ja absoluter Fan der Produkte von 37signals, weil die Applikationen simpel, intuitiv und vor allem effektiv sind. Aber leider ist Basecamp in der kostenlosen Variante funktional zu eingeschränkt (und ein kostenpflichtiger Account ist mir doch ein wenig zu teuer) und Backpack ist zwar für die Selbstorganisation optimal, aber für umfangreiches Projektmanagement nicht unbedingt geeignet.

So bin ich jetzt letztendlich bei activeCollab stehengeblieben. Es befindet sich zwar noch in der Entwicklung und bringt noch nicht alle Funktionen mit, wie z.B. Basecamp, aber es sieht sehr vielversprechend aus und hat uns bisher bei den anfallenden Aufgaben, der Kommunikation untereinander und mit Kunden und der Koordinierung unserer Projekte gute Dienste geleistet.

Gedanken, Ideen und Wissen

Für mich ist es wichtig, dass ich Gedanken, Ideen usw. schnell verschriftliche, so vergesse ich sie natürlich zum einen nicht und zum anderen kriege sie aus dem Kopf (um sie extern zu speichern), damit ich mich wieder auf andere Sachen konzentrieren kann. Dabei hilft mir eine Kombination aus meinem neuen Moleskine Notizbuch und einem lokalen TiddlyWiki. Dort wird alles festgehalten und für einen späteren Abruf bereitgehalten.

Kommunikation

Kommunikation ist das A und O - egal ob mit meinem Bruder und Partner Eddy, einem Kunden oder einem anderen Mitarbeiter, der am gleichen Projekt arbeitet. Wenn die Kommunikation nicht reibungslos funktioniert, ist das Projekt schon fast zum Scheitern verurteilt.

Die meiste Kommunikation findet wahrscheinlich immer noch über die guten alten E-Mails statt. Hier setze ich voll und ganz auf Google Mail, da ich so von überall aus dem Web auf meine E-Mails zugreifen kann, das Interface sehr durchdacht ist und der Speicherplatz immens ist.

Als weiteres wichtiges Kommunikationsmittel im Web wäre da noch das Instant Messaging zu nennen. An dieser Stelle tue ich mich recht schwer und habe bisher leider noch nicht die optimale Lösung gefunden. Lange Zeit habe ich Miranda IM benutzt, weil es alle gängigen Protokolle beherrscht, aber mittlerweile finde ich immer mehr Gefallen an Google Talk, wegen dem simplen Interface und dir Kombination von Text und Sprache.

Beispiele interessanter Marketing-Kampagnen

Hier sind ein paar wirklich interessante und kreative Marketing-Kampagnen, die man leider so in Deutschland selten vorfindet (oder aber ich lebe in der falschen Stadt ;)

Yoga Center

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Arte Luise Kunsthotel in Berlin

Das Arte Luise Kunsthotel in Berlin wird oft als eine “Galerie zum Übernachten

Am Flughafen

Neue VW-Werbung aus Afrika.

VW-Werbung

[ via Basic Thinking Blog ]

Das wahre Leben einer kleinen Agentur

Für alle Webdesigner und Co. gibt es nun mit Kopozky einen eigenen Comic - absolut genial. Den RSS-Feed hab ich mir natürlich sofort abonniert.

kopozky

[ via praegnanz.de ]

Schräger Kalender

So ganz ohne einen neuen Artikel möchte ich euch nach der langen Pause doch nicht in das Wochenende lassen, deswegen auf die Schnelle noch ein interessanter Tipp (vielleicht für ein Weihnachtsgeschenk):

Mittlerweile schon zum vierten Mal veröffentlicht die Hamburger Agentur Gudberg ihren Kalender. Ziemlich schräges Ding mit einen coolen Design - für alle, die eher auf Unkonventionelles stehen. Weitere Infos unter www.gudberg.de/kalenderbuch. Kostet 20 Euro.

GUDBERG-KALENDERBUCH 2007

GUDBERG-KALENDERBUCH 2007

[ via PAGE Weblog ]

meet:life 2006

meet:life

Die letzten Tage ist es hier im Blog etwas ruhiger geworden, was neben der Arbeit an einigen anderen Projekten vor allem an der Vorbereitung für unser jährliches Jugendevent meet:life lag, das morgen stattfindet. Ab der nächsten Woche sollte ich dann wieder etwas mehr Zeit zum Schreiben haben

Wir nennen es Arbeit

Wir nennen es ArbeitEtwas Besseres als die Festanstellung finden wir allemal

Sie verzichten dankend auf einen Arbeitsvertrag und verwirklichen den alten Traum vom selbstbestimmten Leben. Mittels neuer Technologien kreieren sie ihre eigenen Projekte, Labels und Betätigungsfelder. Das Internet ist für sie nicht nur Werkzeug und Spielwiese, sondern Einkommens- und Lebensader: die digitale Boheme. Ihre Ideen erreichen – anders als bei der früheren Boheme – vor allem über das Web ein großes Publikum und finanzieren sich damit. Ein zeitgemässer Lebensstil, der sich zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor entwickelt.

Auf Angestellten-Frust kann man mit der »Entdeckung der Faulheit« reagieren, wie es Corinne Maier in ihrem Bestseller fordert: Arbeitszeit absitzen, sicheres Gehalt einstreichen. Die digitale Boheme repräsentiert die mutigere Alternative: Immer mehr junge Kreative entscheiden sich für das Leben in Freiheit. Ihr Hauptziel ist nicht das Geldverdienen, sondern ein selbstbestimmter Arbeitsstil, der den eigenen Motiven folgt – in unsicheren Zeiten vielleicht die überlegene Strategie. Denn ihre enge Einbindung in soziale, künstlerische und digitale Netzwerke bringt ständig neue, teilweise überraschende Erwerbsmöglichkeiten mit sich. Sie schalten Werbebanner auf ihren Websites, handeln mit virtuellen Immobilien, lassen sich Projekte sponsern oder verkaufen eine Idee an einen Konzern. Ihre Produkte und ihre Arbeitsweise verändern den Charakter der Medien und des Internets, bald auch den der Gesellschaft. Holm Friebe und Sascha Lobo porträtieren die digitale Boheme: Sie stellen erfolgreiche Konzepte und innovative Ansätze vor und erklären wirtschaftliche, technische und soziale Entwicklungen und Hintergründe. Ihre spannende Analyse einer zukunftsgewandten Daseinsform inspiriert dazu, so zu arbeiten, wie man leben will.

»Wir nennen es Arbeit«

Kostenloses Churchmarketing eBook

Für kurze Zeit bietet James Dalman sein Buch »Branding for Church Planters« zum kostenlosen Download an. Der Titel brauch einen nicht zu irritieren - das Buch richtet sich nämlich nicht nur an Gemeindegründer oder neue Gemeinden, sondern enthält sehr viele allgemeine Tipps.

P.S. Ich finde keinen Begriff im Deutschen, der »Churchmarketing« treffend wiedergibt und auf den Punkt bringt. Hat da jemand vielleicht Vorschläge?

[ via Church Communications Pro ]