Eine über zweijährige Liebesbeziehung wird nun auf eine harte Probe gestellt: Mein Firefox und ich. In dieser Woche ist nämlich die BETA1 des Browsers Flock erschienen und nach meinen ersten Tests bin ich wirklich begeistert ;)
Flock ist besonders für Blogger interessant, weil er das Bloggen aus dem Browser heraus ermöglicht und Services wie flickr und del.icio.us verbindet - und das Beste: Flock basiert auf Firefox. Der Browser hat leider noch hier und da so seine Fehler (ist ja auch nur die BETA-Version), so dass er meinen heißgeliebten Firefox nicht verdrängen wird. Aber schaut einfach mal selber.

Alles was ich bisher zu Getting Things Done geschrieben hab, war nur eine theoretische Aufwärmphase, die noch nicht wirklich eine praktische Relevanz hatte und nur das Prinzip erläutert hat.
Heute wird es spannend, denn es geht um die praktische Umsetzung des Systems. In meiner langjährigen Mitarbeit in der Gemeinde und der Jugendarbeit, hab ich viel über Zeitmanagement usw. gehört und gelesen, aber es ist eigentlich kaum etwas hängengeblieben und hatte noch weniger Auswirkungen auf meine praktische Arbeit.
Das GTD-Prinzip hat mich aber wirklich begeistert und nun versuche ich das Prinzip für mich umzusetzen und anzupassen. Mein erster Eindruck ist, dass es auf jeden Fall meine Produktivität gesteigert hat und die Organisation meiner Projekten ungemein verbessert hat - und das, obwohl ich damit erst vor vielleicht zwei Wochen begonnen hab ;)
Das Prinzip ist relativ simpel und beruht im Grunde auf den vier Listen »Nächste Schritte«, »Projekte«, »Warten auf« und »Vielleicht / irgendwann«, einem Kalender und ein Referenzsystem zum Speichern und Ablegen von Informationen und Material. Das Zentrum dabei bildet die Liste »Nächste Schritte«, denn hier werden die nächsten Einzelschritte der Projekte festgehalten und warten auf Bearbeitung. Der Vorteil dabei ist, dass man erstmal größere Projekte in Einzelschritte zerlegt und sich über den nächsten praktischen Schritt Gedanken macht - damit wird auch gleich eine positivere Grundeinstellung geschaffen (es klappt wirklich) :D
In einem der nächsten Artikel werd ich das System von Getting Things Done etwas ausführlicher erklären. Im Folgenden aber schon mal ein Diagramm (leider nur in Englisch), das den Ablauf des Prinzips sehr schön darstellt und beschreibt. Wer damit noch nicht so viel anfangen kann, muss wohl auf den erklärenden Artikel dazu warten ;)

Das war auch mal wieder eine interessante Erfahrung, hab heut meine erste Unterrichtsstunde mit einem anderen zusammen gemacht.
Bereits um 7.50 Uhr mussten wir schon da sein und für mich als Student ist das ja eine absolut unbarmherzige Zeit. Ja ja, als Student ist man in dieser Hinsicht schon ziemlich verwöhnt ;)
Die erste Stunde mussten wir zum Glück nur hospitieren und dann nach kurzer Pause ging es in der Dritten richtig los und das in dieser mörderischen Hitze.
Wir haben uns mit Südamerika und der Eroberung der Spanier im 15. und 16. Jh. auseinandergesetzt. Da es die letzte Stunde zu dieser Themenreihe war, haben wir dann mit der Klasse eine Gerichtssitzung nachgespielt, wo die Inkas (die eine Hälfte der Klasse) die Spanier (die andere Hälfte) vor einem Gericht für ihre Eroberungen, Plünderungen und Verbrechen anklagen.
Hat alles auch super geklappt und für eine 7. Klasse waren die ziemlich fit und haben richtig gut mitgemacht.
Jetzt bin ich aber auch froh, dass das vorbei ist, denn anstrengend und stressig ist so eine Stunde doch schon, vor allem die Planung und der Entwurf einer solchen.

Alle 10 Wochen präsentiert Mercedes-Benz in seinem Mixed Tape vielversprechende Newcomer aus aller Welt - aktuell Mixed Tape 12 mit 15 exklusiven Neuerscheinungen.
Der Fokus der Mixed Tapes liegt besonders auf chilliger Loungemusik und ist eher etwas für die ruhigeren Abendstunden oder auch gerade für die kreative und konzentrierte Arbeit am Rechner geeignet. Das Beste daran ist, dass die Mixed Tapes vollkommen kostenlos sind.
Das Flash Game Ninja Rinseout ist mir in der heutigen Sendung von Ehrensenf begegnet und finde das ganz unterhaltsam, aber ein wenig kurz insgesamt.

Seitdem ich mich etwas intensiver mit Webdesign beschäftige und in diesem Bereich engagiere, wurde ich immer wieder mit der Idee einer eigenen Website für unsere Jugendarbeit konfrontiert.
Diese Idee hab ich persönlich immer wieder abgeblockt, weil ich zum einen selbst keine Zeit für ein solches Projekt hab und zum anderen auch der Meinung bin, dass sich die investierte Zeit nicht lohnt, weil ein solches Angebot nur minimal genutzt werden würde.
Nun kam mir aber die Idee einen Blog als Website zu benutzen (die Idee ist natürlich nicht neu ;). Warum sollte man eine statische Website aufbauen mit Terminen und irgendwelchen Beschreibungen (die natürlich auch sein müssen), wenn ein Blog den Charakter und die Dynamik einer Jugendarbeit sehr gut wiedergeben kann.
Ein Blog ist als Website für die Jugendarbeit geradezu optimal, denn Termine und andere statische Infos interessieren einen Besucher nur am Rande (und auch solche Daten können in einem Blog realisiert werden). Dieser will doch etwas mehr über das Leben und die Erlebnisse der Jugend in Erfahrung bringen und da eignet sich ein Blog mit aktuellen Berichten und Fotos von Aktionen, Veranstaltungen, Freizeiten, Erlebnissen usw. hervorragend. Außerdem ermöglicht ein Blog der Jugendleitung Feedback von den Jugendlichen zu einzelnen Aktionen usw. einzuholen.
Natürlich will ich die negativen Punkte nicht unter den Tisch fallen lassen. Ein gutes Blog erfordert recht viel Zeit und Arbeit: Fotos müssen gesammelt werden, Artikel regelmäßig geschrieben usw.
Aber meiner Meinung nach ist es eine sehr sinnvolle und effektive Form der Jugendwebsite.
Heute startet der Video-Podcast unserer Kanzlerin Angela Merkel. Auf bundeskanzlerin.de heisst es dazu:
Politik anschaulich machen und erklären. Mit »Video-on-demand« erläutert die Bundeskanzlerin ihre Politik. Am Vorabend der Fußball-Weltmeisterschaft fällt der Startschuss für den Video-Podcast »Angela Merkel - die Kanzlerin direkt«.
Die Video-Botschaften können ab dem 8. Juni auf der Website der Bundeskanzlerin abgerufen oder bei den bekannten Podcast-Portalen abonniert werden.
Die Kanzlerin ist eine der Ersten unter ihren Amtskolleginnen und Amtkollegen, die diese Technik nutzt.
Die Idee find ich ja insgesamt sehr interessant und bin mal auf den ersten Video-Podcast gespannt - jetzt fehlt nur noch, dass sie anfängt zu Bloggen. Es ist kaum zu übersehen, dass das Internet sich immer mehr zu einem zentralen Medium entwickelt und die Zukunft wird das noch deutlicher zeigen.
Das System von GTD (Abk.: Getting Things Done) basiert im Wesentlichen auf den folgenden Schritten:
1 Wir erfassen alles, was unsere Aufmerksamkeit erfordert, 2 arbeiten durch, was das bedeutet, und 3 ordnen die Ergebnisse, die wir 4 als Optionen für das überprüfen, was wir 5 zu tun beschließen.
Vieles davon tut man im Grund schon, aber meistens eher unbewusst. Hierbei geht es aber darum, diese Schritte ganz bewusst und auch in dieser Reihenfolge durchzuarbeiten. In den nächsten Artikeln zu GTD werde ich detaillierter auf die einzelnen Schritte eingehen und die möglichen Vorgehensweisen beschreiben.
Wen das ein wenig neugierig gemacht hat, findet bei Wikipedia einen Artikel, der diese Methode zusammenfasst - ob die Zusammenfassung gut ist, kann ich im Moment aber noch nicht sagen, weil ich das Buch auch noch nicht durch habe.
Da wir beide Brüder sind, geschäftlich und in diversen anderen Projekten zusammenarbeiten, hat nur noch der folgende Schritt gefehlt, um unser Glück zu vollenden:

Ich finde ja, dass Eddy seine Rolle sehr authentisch rüberbringt ;)
Veröffentlicht am
5. Juni 2006.
Aktuell arbeiten wir an einem neuen Design für unsere Website. Deswegen wurde jetzt auch das Layout des Blogs weitesgehend an das neue Design angepasst, damit alles aus einem Guss ist und so bekommt man schon mal einen kleinen Vorgeschmack ;)
Da wir noch mitten in der Arbeit stecken, bitten wir um Verständnis, falls noch nicht alles optimal aussieht oder sogar Fehler auftauchen.
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