Irgendwie überkommt mich bei dieser Meldung doch ein wenig die Schadenfreude, da ich persönlich grundsätzlich gegen jede Form der Raubkopie bin. Ich bin mal gespannt, wie dieses Ereignis in der Filesharing-Community aufgenommen wird und welche Strafen auf die Festgenommenen warten, denn es ist doch schon ein sehr deutliches Zeichen seitens der Politik und Industrie.
Ich hoffe mal, dass dadurch vielleicht der ein oder andere abgeschreckt wird. Mir tuen diese Leute nicht wirklich leid, denn egal wie man seine Tat letztendlich beschönigen will, es bleibt ein Verbrechen und nun muss man mit den Konsequenzen leben. Ich kann es zwar verstehen, dass einem die CDs, DVDs und Software zu teuer ist, aber das rechtfertigt auf keinen Fall einen Diebstahl (es gibt in diesem Fall andere Möglichkeiten, wie z.B. ebay oder alternative OpenSource-Software) - und grade als Christen sollte uns das bewusst sein.
100 Prozent meines »anfallenden Zeugs« speichere ich in und mit verfügbaren objektiven Hilfsmitteln, nicht in meinem Kopf. Und das gilt für alles - umfassend oder geringfügig, privat oder beruflich, dringend oder nicht. Einfach alles.
Gewöhnlich verhält sich die Menge dessen, was in Ihrem Kopf ist, umgekehrt proportional zu dem, was erledigt wird.
aus: Wie ich die Dinge geregelt kriege. Selbstmanagement für den Alltag
Bisher hab ich zwar nur das erste Kapitel des Buches »Wie ich die Dinge geregelt kriege. Selbstmanagement für den Alltag« gelesen, bin aber schon begeistert davon und werde an dieser Stelle immer wieder interessante Gedanken aus einzelnen Kapiteln vorstellen.
Im ersten Kapitel geht es in erster Linie um eine neue Wahrnehmung seiner Aufgaben und Verpflichtungen. Der Autor David Allen beschreibt den optimalen Zustand, wie er eigentlich bei uns sein sollte, und nennt dabei die Probleme, die uns von einer solchen produktiven Lebensgestaltung abhalten. Continue reading ›Getting Things Done (1)‹
Es ist kein Geheimnis, dass man durch richtiges Zeitmanagement seine Arbeit und den Alltag viel effektiver und produktiver gestalten kann. In letzter Zeit beschäftige ich mich persönlich auch ein wenig intensiver mit Zeit- und Selbstmanagement. Da ich durch mein Studium einen relativ ungeordneten Tagesablauf, ist mir besonders letztens wieder aufgefallen, wie viel Zeit ich mit sinnlosen und unnötigen Dingen verschwende, die ich eigentlich viel dringender für mein Studium, meine Selbständigkeit bei DESIGN82 INTERACTIVE (inkl. die Betreuung von inyouth), die ehrenamtliche Arbeit im Rahmen von CHARITY82, der Arbeit beim Projekt mee:life, der sonstigen ehrenamtlichen Arbeit in der Gemeinde uvm. brauche.
Das Problem kennt wahrscheinlich (fast) jeder, man hat einfach zu wenig Zeit für die vielen Dinge, die man erledigen muss. Letztens hab ich bei A List Apart den ziemlich interessanten Artikel »The Four-Day Week Challenge« (deutsche Übersetzung) gelesen. Dort beschreibt der Autor, der auf jeden Fall beschäftigter ist als ich ;), wie er seine Arbeitswoche auf vier Tage reduzierte und dabei seine Produktivität steigerte.
Besonders interessant finde ich die praktischen Tipps, die sich aber vor allem an Leute richten, die überwiegend am PC arbeiten.
- Vermeide die Nutzung des Instant Messengers. Es lenkt dich nur dauernd ab.
- Rufe deine E-Mails nur zweimal am Tag ab. Der sicherste Weg, um Zeit zu verschwenden, ist der gute alte Senden-und-Empfangen-Button.
- Konzentriere dich auf das, was wichtig ist. Kümmere dich um das wichtigste zuerst. Verschwende deine Zeit nicht für Sachen mit niedriger Priorität. (Streiche die unwichtigen Dinge am besten einfach von deiner To-Do-Liste. Du wirst sie sowieso nie erledigen!)
- Nimm dir Zeit für dich allein. Wenn du eine ungestörte Zeit brauchst, um etwas fertig zu kriegen, dann informier deine Kollegen darüber, daß du für ein paar Stunden nicht abkömmlich bist.
- Schränke deine Zeit zum Blog-Lesen ein. Setz dir ein Zeitlimit für’s Bloglesen. Wenn du es in dieser Zeit nicht durch all deine Blogs schaffst, dann drücke auf den »alle als gelesen markieren«-Button und mach weiter.
- Führe Listen. Schreib dir eine To-Do-Liste für jeden Tag (auf Papier, wenn du es aushältst, dich von Outlook loszureißen). Setz das zeitkritische Zeug ganz oben auf diese Liste und sei realistisch. Wähle drei zeitintensive Dinge und 5 schnell erledigte Dinge, die du tun wirst, und sei sicher, daß du alle davon abhaken wirst, bevor du abends gehst.
- Schränke Meetings ein. Wenn möglich, beschränke die Anzahl der Besprechungen, die du einberufst, oder in die du verwickelt bist. Meetings ziehen sich in die Länge und können deinen Tag zunichte machen. Strebe anstattdessen ein bis zwei Meetings die Woche an, und plane sie sorgfältig, sodaß du sicher sein kannst, alle wichtigen Dinge anzuschneiden und bei der Sache zu bleiben.
Übersetzt von Birgit Zimmermann
Das Problem beim richtigen Zeitmanagement ist, dass die Regeln dafür zwar vollkommen logisch und selbstverständlich sind, aber die Umsetzung oft einfach an der fehlenden Selbstdisziplin scheitert, denn es gibt (gerade am PC) einfach zu viele Dinge, die einen ablenken und so von einer produktiven Arbeit abhalten.
Hab mir jetzt auch das Buch »Wie ich die Dinge geregelt kriege. Selbstmanagement für den Alltag« von David Allen zu diesem Thema bestellt und bin schon auf den Inhalt gespannt ;)
Veröffentlicht am
15. Mai 2006.
Heute möchten wir euch den neuen »Imageflyer« (d.h. es ist kein Flyer für das aktuelle Herold Lager in diesem Sommer, sondern ein allgemeiner, der das Herold Lager vorstellen und darüber informieren soll) des Herold Lagers vorstellen. Vielleicht liegen die Flyer auch schon bei uns in den Gemeinden aus (hab ich aber noch nicht gesehen), so dass einige die Dinger schon gesehen haben. Die Flyer sind in der Mitte gefalzt, also keinen Schreck bei den Bildern bekommen, das waren nur die Druckvorlagen.

Einfach auf eines der Bilder klicken um es zu vergrößern.
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