Gerade hab ich einen interessanten Artikel bei Godbit Project gelesen, den ich im Folgenden mal zusammenfassend und übersetzt wiedergeben möchte:
Einige kommunizieren durch ein Mikro und eine Kanzel und andere kommunizieren mit Hilfe einer Tastatur, eines Modems und Pixeln.
Ob man es nun möchte oder nicht, aber das Evanglium wird durch Technologie geformt. So war es in der Vergangenheit und so wird es auch in Zukunft sein.
In den Anfängen der Menschheit erschuff Gott Menschen, die die Fähigkeit besaßen durch Sprache und Schrift zu kommunizieren. Damals war das die neueste Technologie. Für viele Jahre, Jahrhunderte und sogar Jahrtausende nutzte Gott diese Technologie um Geschichten und Lieder über ihn von Generation zu Generation weiterzugeben.
Wenn man nun in der Geschichte bis zu den Anfängen des Christentums weitergeht, merkt man, dass der Apostel Paulus seinen Dienst mit der damals fortgeschrittensten Technologie verband. Er nutzte das römische Straßennetz, die Datenautobahn dieser Zeit, und er nutzte Rundbriefe. Heute würde man seine Rundbriefe als »Viral-Marketing« bezeichnen.
Als die Kirche sich dann im Mittelalter vom Evangelium entfernte, nutzte Gott wieder einmal die Technologie, um sie zu korregieren. Der Buchdruck und das Buch an sich machte die Reformation Martin Luthers in diesem Ausmaß erst möglich, denn dadurch entstand die Möglichkeit das Evangelium schnell und effizient zu verbreiten. Das Buch revolutionierte das Christsein. Wenn man mal über sein Leben als Christ nachdenkt, wieviel davon wurde durch das Lesen eines Buches oder der Bibel beeinflusst? Wahrscheinlich 90%.
Das ist Gott, der die neueste Technologie des Buches mehrere Jahrhunderte lang als Werkzeug nutzt.
Mittlerweile hat sich das geändert. Die neuen Medien und vor allem das Internet sind heutzutage alltäglich und selbstverständlich. Damit ergeben sich für uns als Christen vollkommen neue Wege und Möglichkeiten das Evangelium an die Menschen zu kommunizieren.
Denn nachdem David seiner Generation nach dem Willen Gottes gedient hatte, starb er und wurde begraben […]. Apg 13,36
Wir leben in einer Generation, die immer mehr vom Internet geprägt wird und die gar nicht mehr weiss, wie das Leben vor dem Internet aussieht. Natürlich bringt gerade dieses Medium auch sehr viele Gefahren mit sich, aber wie gesagt auch großartige Möglichkeiten die Botschaft des Evangeliums zu verbreiten und dafür bin ich Gott sehr dankbar.
In Zukunft möchte ich dieses Anliegen über die Plattform von inyouth.de noch stärker den Jugendlichen vermitteln und dieses auch (oder vor allem) christlichen Gemeinden, Werken und Organisationen näher bringen, denn wieso sollten wir solche Chancen ungenutzt lassen.
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