Monatliches Archiv für Januar, 2006

HeroQuest

HeroQuestBeim Stöbern im Netz ist mir das Spiel meiner Kindheit über den Weg gelaufen: HeroQuest.

Das Spielprinzip ist recht einfach: In Heroquest spielt jeder Teilnehmer im Rollenspielstil einen von vier Helden (Barbar, Zwerg, Alb oder Zauberer), die alle unterschiedliche Fähigkeiten haben, und durchsucht als dieser Verliese nach Monstern (Gegnern) und Schätzen (Belohnungen).
Trotzdem hat es uns drei Brüder monatelang das Spielbrett gefesselt. Nachdem wir dann die Geschichte von HeroQuest mehrmals durchgespielt haben, begannen wir uns eigene Abenteuer auszudenken. Das war noch vor den ganzen Computerspielen mit ihren virtuellen Welten, heutzutage wäre so etwas wohl nicht mehr vorstellbar.

Eigentlich müssten wir uns um der alten Zeiten willen mal wieder mit meinen Brüdern zusammensetzen und das spielen - irgendwo haben wir das Spiel sogar noch, aber leider müsste die Hälfte davon schon verloren gegangen sein. Schade, war wirklich ein geniales Spiel.

Für alle, die das Spiel auch kennen und dem in alten Erinnerungen schwelgen möchten: heroquest.de

Genius Navigator 500 Ruby

Genius Navigator 500 RubyIch hab mir jetzt eine neue Mouse für meinen Laptop bestellt, weil die alte nicht mehr ganz einwandfrei läuft (obwohl die grad mal ein Jahr alt ist) und es auf Dauer schon etwas nervig ist mit einer solchen Mouse zu arbeiten.
So hab ich mir jetzt die Genius Navigator 500 Ruby bestellt, nachdem sie mir in einem Testbericht aufgefallen ist, ziemlich stylisch aussieht und man sich bei knapp 20,- € auch nicht über den Preis beschweren kann. Hoffentlich kommt sie dann im Laufe der nächsten Woche und dann bin ich auch mal echt gespannt, wie die so ist.

Features:
Sechs programmierbare Tasten + ScrollRad - Drei Tasten sind für das Internet vorkonfiguriert, lassen sich aber beliebig ändern
Sie eignet sich für Links- & Rechtshänder gleichermaßen gut
Optischer Sensor mit einer Auflösung von 800dpi
Anschluß: USBPS/2

It’s a wonderful Internet

Weihnachten ist zwar schon etwas länger vorbei, aber hier trotzdem mal eine interessante Geschichte zu diesem Anlass: It‹s a wonderful Internet

Du bist Deutschland

Nachdem Jean-Remy von Matt in einer internen eMail Blogs als die »Klowände des Internets« bezeichnete, weil viele Blogger die Kampagne »Du bist Deutschland« kritisiert hatten, die von seiner Agentur Jung/von Matt maßgeblich mitgestaltet wurde, schlägt die deutsche Blogosphere nun zurück.

Dieser Kommentar zur ganzen Angelegenheit spiegelt ungefähr das wieder, was ich auch persönlich von der Kampagne halte:

[…] Denn wenn Multimillionäre uns zurufen »Du bist Deutschland«, dann sind das doch wohl genau die letzten Personen die wissen wie es bei uns ganz unten im Scheisshaus Deutschland aussieht. Das nimmt denen keiner ab, das macht die Kampagne wenig glaubwürdig, das macht die Sache wenig erfolgreich und das ist fast so arrogant wie das Verhalten von Herrn von Matt, der jetzt beleidigt ob der Ignoranz des Volkes um sich tritt. Ein Tritt ins Fettnäpfchen wie mir scheint. […]

[ via Basic Thinking Blog ]

Generation Church

Also das ist doch mal ein echt gelunger Internetauftritt einer christlichen Jugendarbeit: Generation Church. Das ist die erste christliche Website im Popart-Stil, die mir begegnet, find ich einfach nur klasse - so muss sich ein Jugendarbeit präsentieren.

Generation Church - Taking the Reality of God to This Generation

Webhosting, Server, Reseller…

… das waren ungefähr die Themen mit denen ich mich heut einen Großteil des Tages beschäftigt habe.

Da ich heute »unifrei« hatte, konnte ich mich mal wieder meiner freiberuflichen Tätigkeit als Webdesigner zuwenden. Am Vormittag hatte ich einen Termin mit einem Kunden und während des Gesprächs kamen wir - wie auch schon so oft - auf das Thema Webhosting zu sprechen: Mit welchem Webhoster ich arbeite? Wie so die Preise sind? Welchen ich empfehlen könnte? usw.
Da ich persönlich sehr gerne mit Content-Management-Systemen arbeite, ist nicht jedes Webhostingangebot von den Ressourcen und der Konfiguration her für ein solches CMS geeignet.

Heute kam mir dann die Idee: Wieso sollte ich meine Kunden zu anderen Webhostern weiterschicken, wenn sie auch diesen Service bei mir bekommen können? Warum sollen sie sich noch mit einem dritten Anbieter herumschlagen, wenn sie bei mir ein maßgeschneidertes Angebot für ihre Bedürfnisse und den notwendigen Service (wie z.B. sicherheitsrelevante Updates, Anpassungen, Backups usw.) bekommen können?

›Webhosting, Server, Reseller…‹ weiterlesen …

Crashkurs Typo und Layout

Crashkurs Typo und LayoutSofort im Anschluss will ich dann noch ein zweites Buch empfehlen, das ich von meinem Schwager Sascha zu Weihnachten geschenkt bekommen hab: »Crashkurs Typo und Layout« von Cyrus Dominik Khazaeli.
Wer sich einen groben überblick über das Thema Typographie verschaffen möchte - ohne zu sehr in der Materie zu versinken - sollte mal in dieses Buch hineinschauen.

Aus dem Klappentext
Der Computer hat dem Grafik-Design mit speziellen Programmen neue Möglichkeiten erschlossen. Um sie kreativ zu nutzen, hilft die Kenntnis der Tradition wie des State of the Art im Umgang mit Schriften und Layouts.

Dieser Schnellkurs ist für alle gedacht, die sich mit grafischer Gestaltung - vom einfachen Brief bis zum Anzeigendesign - professionell oder privat auseinandersetzen möchten. Er vermittelt in anschaulichen Beispielen das typografische Regelwerk, analysiert aber auch komplexe Werbelösungen, um die wichtigsten Konzepte des Gestaltens und der kreativen Visualisierung zu verdeutlichen.

Systemisches Design

Systemisches DesignDieses Buch habe ich mir heute frisch gekauft. Es geht prinzipiell um Informationsdesign, Visualisierung von Informationsstrukturen und Themen wie Usability, Accessibility usw. Da ich das Buch nur kurz angelesen hab, kann ich noch nicht viel zum Buch sagen, aber es hat mein Interesse schon mal geweckt.

Aus dem Klappentext
Das Multimediale ist es nicht allein, wodurch sich die neuen Medien auszeichnen. Intelligente Oberlfächen machen komplexe Informationsstrukturen sichtbar, ermöglichen ein vernetztes Denken und erlauben differenziertere Manipulationen, wie dies vorher nur schwer vorstellbar war.

Damit ein solches Interface mit unserem Gehirn reibungslos interagieren kann, müssen sich Konzeptioner und Designer verstärkt damit befassen, wie wir WAHRNEHMEN, DENKEN, HANDELN - das Thema der drei zentralen, lehrbuchartigen Kapitel.

Dabei ist eine anschauliche Darstellung wichtig, worauf das INTRO aufmerksam macht. Aus den besonderen Herausforderungen und technologischen Möglichkeiten ergeben sich neue Herangehensweisen und Gestaltungsprinzipien, die im FAZIT zusammengefasst werden.

Es zeigt sich, dass Design nicht mehr nur aus originären Entwürfen entsteht, sondern dass ein visuelles System aufgebaut werden muss. Mit seinen definierten Elementen und Regeln können Informationen transparent und handhabbar gemacht werden.

Google Analytics [Feedback]

Nachdem ich jetzt letztens gemerkt hab, dass ich mich bereits in der ersten Woche von Google Analytics für diesen Service registriert habe, aber ihn bisher überhaupt nicht genutzt habe, hab ich gestern den entsprechenden Code in meine einzelnen Websites eingebaut.
Bin mal gespannt, was da so an Ergebnissen bei rauskommt und ob sich ein solches externe Tool auch überhaupt lohnt, da mir ja von meinem Webhoster ein entsprechendes Analyse-Tool auch zur Verfügung steht.

[Feedback]
Ich muss ja mal ehrlich sagen, dass mich Google Analytics total begeistert. Die zahlreichen Statistiken, Diagramme und übersichten geben einen sehr guten Einblick in das Verhalten der User und die Nutzung der Website. Das Tool ist sehr umfangreich, übersichtlich gestaltet und bietet einem sehr viele Möglichkeiten der Analyse fast jeden Aspekts seiner Seite. Da kann mit Sicherheit sonst kein anderes Tool mithalten. Auf jeden Fall mal ausprobieren, wenn man es noch schafft sich irgendwie dort anzumelden, da der Service aktuell voll ausgelastet ist und eine Anmeldung nur über eine lange Warteliste möglich ist.

de:bug über Web 2.0

de:bug 12/05
Die letzte Ausgabe von de:bug ist als kostenloser Download (pdf) verfügbar und wendet sich in der Coverstory dem Thema Web 2.0 zu.

Im Internet rumort es wieder. Wurde aber auch Zeit. Das Buzzwort: Web 2.0. Die Basis dafür: In den letzten Jahren sind die Interfaces noch einfacher geworden. Beispiele wie Blogs oder Flickr zeigen: Veröffentlichen, das geht jetzt auch ohne Programmierkenntnisse. Das Netz wird Massenmedium, jetzt aber richtig. Auch im Business zeigt sich dieser Trend. Der User wird vom Kunden zum Kompagnon - Firmen wie Amazon oder Ebay haben das vorgemacht. Nach der Krise gibt es also wieder Aufregung am Horizont. Und kurz bevor die Venture-Kapitalisten wieder alles überhypen, erklären wir in unserem Special, was das ist. Ob was dran ist. Und was.

Via agenturblog